Dieses Mal war die Kirche übervoll

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Allzu oft würden in der Presse Bilder und Berichte von «leeren Kirchen» veröffentlicht, sagte Michel Müller in seiner Predigt beim Gottesdienst zum Start der neuen Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal. Heute, also am 5. Januar, sei es doch nun ein völlig anderes Bild. Und damit hatte der Präsident des Kirchenrates der Reformierten Kirche im Kanton Zürich Recht. In einer übervollen Kirche in Dinhard wurde der Beginn der neuen Kirchgemeinde mit einem würdigen Gottesdienst gefeiert.
Jürgen Terdenge,
Sogar zum Einsingen der Lieder ab 9.15 Uhr waren schon über 50 Personen aus den Gemeinden Altikon, Dinhard, Ellikon, Rickenbach, Seuzach und Thalheim gekommen. Der Gesang war deshalb in diesem Gottesdienst überwältigend, die musikalische Begleitung durch Orgel und Trompete war hervorragend und die Singanleitungen von Jochen Kaiser, dem Musikbeauftragten der reformierten Landeskirche, trugen ihren Teil zum Gelingen bei.
Die reformierten Stimmbügerinnen und - büger haben im Herbst 2018 mit grosser Mehrheit dem Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde zugestimmt. Diese wurde Im Lauf des Jahres 2019 von der Steuerungsgruppe und diversen Arbeitsgruppen sorgfältig vorbereitet, wie Werner Baumann in seiner Laudatio im Gottesdienst mit einigen eindrücklichen Zahlen untermauerte.
Der Gottesdienst wurde von allen fünf Pfarrpersonen der neuen Kirchgemeinde liturgisch gestaltet. Die neun Mitglieder der im November 2019 gewählten Kirchenpflege wurden in ihr Amt feierlich eingeführt, ebenso die neu eingestellten sozialdiakonischen Mitarbeitenden Jessica Spring und Tobias Kupferschmid.
Nach dem Gottesdienst folgten fast alle Anwesenden der Einladung in die Turnhalle zum Apéro. Kirchenpflegepräsidentin Monika Frei begrüsste alle Anwesenden und erhob ihr Glas «auf das neue Jahr und auf die neue Kirchgemeinde». Mitglieder der verschiedenen Gemeinden kamen miteinander ins anregende Gespräch. Das lässt für die Zukunft hoffen!
Die drei Grussworte vom Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, vom Kirchenratspräsidenten und vom katholischen Pfarrer Beat Auer wiesen alle darauf hin, dass die eigentliche Arbeit des Zusammenwachsens und der inhaltlichen Arbeit nun noch bevorsteht. Beat Auer schenkte der neuen Kirchgemeinde einen «Kreuz.-Stein», der darauf hindeutet, dass letztlich Jesus Christus der Grund- und Schlussstein der Kirche ist. Das möge die neue Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal nicht aus den Augen verlieren. Als «kleinere Schwester» in diesem Gebiet freue er sich auf die weitere Zusammenarbeit.
In fröhlicher Runde wurde noch munter weiter miteinander geplaudert und gefeiert. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Freiwilligen aus allen Gemeinden, die mitgeholfen haben, dass dieser Anlass gelingen konnte!
Festgottesdienst vom 5.1.2020
Bilder vom Festgottesdienst, 5. Januar 2020, Kirche und Turnhalle Dinhard
09.01.2020
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