Rückblick auf unsere Pilgerwoche vom 25. April bis 1. Mai 2021

Bild wird geladen...
Nach einer wunderbaren Pilgerwoche sind wir gut zurück gekommen in den Alltag.
Wir versuchen den Kulturschock zu überwinden und wieder auf Normalbetrieb zu schalten.
So es denn überhaupt erstrebenswert ist. Probieren wir doch auf einen Mittelweg zu gelangen.
All die schönen Erinnerungen an eine rundum gut gelungene Zeit miteinander werden uns begleiten.
Hanspi Moser
Unser geschätztes Pilgerbüro musste einen besonderen Einsatz leisten um uns in dieses schöne Programm zu führen. Das Projekt Spanien war bald unwahrscheinlich und die interessante Alternative vom Neckar durch den Schwarzwald nach Hause fiel den Quarantänen zum Opfer.
Um den dritten Vorschlag durch die Ost- und Innerschweiz war es lange nicht sicher, dass uns die Unterkünfte empfangen dürfen. Die sicherste Wahrnehmung in dieser unsicheren Zeit war die grosse Vorfreude auf das was kommen darf. Wie es kam, und wie gut es kam, durften wir schliesslich von Herzen geniessen. Es war eine reichlich gefüllte und gesegnete Woche.

Gerne erinnern wir uns an:
  • Die Erleichterung auf der Anreise, dass es trotz Unsicherheiten losgeht
  • Das milde und schöne Wetter der ersten Tage
  • Den Start hinauf ins Appenzellerland mit dem steten Ausblick auf den Bodensee
  • Die Sonntagmorgenstimmung mit Kirchenglocken
  • Das flanierende St. Gallen auf dem Klosterplatz und den wieder geöffneten Terrassen und Gärten
  • Die Frühlingsstimmung am Gübsensee und den steilen Aufstieg nach Herisau
  • Die heimkehrende Viehherde am Dorfeingang, welche uns zu einem kurzen Umweg nötigte
  • Die wichtige Erkenntnis, dass im Appenzellerland die Kühe immer Vortritt haben
  • Den Tag hinüber ins Toggenburg mit stetem Auf und Ab über grüne Wiesen
  • Einen feinen Kaffee auf der Terrasse eines Altersheims, obwohl geschrieben stand: Heute geschlossen
  • Um uns ein lieblicher und farbiger Frühling mit zartem Grün
  • Den Blick auf den noch tief verschneiten Alpstein und die Innerschweizer Berge
  • Gemäss Psalm: Wir heben unsere Augen auf zu den Bergen woher uns Hilfe kommt
  • Die lieblichen Klänge von Kuhglocken und das Gemecker von neugierigen Ziegen
  • Ein spontanes und ansteckendes Lachen beim Abrechnen von Speis und Trank am zweiten Abend
  • Den prächtig rötlichen Vollmond über dem Toggenburg
  • Die zahlreichen Schlüsselblumen auf den Höhen und die Wiesen mit blühendem Löwenzahn und Ankeblüemli
  • Die Ferienstimmung am Obersee
  • Die bange Frage der Linth entlang wann und ob überhaupt eine Brücke kommt
  • Die zuverlässigen Busverbindungen wenn sie gebraucht wurden
  • Die fröhliche Ankunft auch nach der längsten Strecke über den Ricken und durch die Linthebene
  • Ruth konnte leider nicht mit uns pilgern aber sie besuchte uns in Siebnen zu einem gemütlichen Abend
  • Den Aufstieg zum Sankt Meinrad am Etzel mit herrlicher Aussicht auf den Zürichsee
  • Die Picknickpausen an lauschigen Plätzchen
  • Das Haus Paracelsus: Alles ist Gift und nichts ist Gift, es ist eine Frage der Dosierung – auch beim Pilgern -
  • Die Brücke über den wilden Sihlgraben und die weite Ebene Richtung Klosterdorf
  • Die vielen Kirchen und Kapellen, Wegkreuze und Bildstöckli mit ihren wohltuenden Ausstrahlungen
  • Die täglichen Andachten, Gesänge und Segnungen in diesen geschichtsträchtigen Bauten
  • Die Ruhe und innere Einkehr während den Schweigezeiten
  • Den lieblichen Gesang der Vögel im Tal und den Ruf des Kuckucks am Mythen
  • Die Vesperfeier in der Klosterkirche Einsiedeln mit den lateinischen Gesängen
  • Den Schrecken am ersten Tag beim Sturz von Pia welche trotz Schmerzen mit uns weiter gehen konnte
  • und am Donnerstagmorgen mit unseren guten Wünschen zur Erholung heimkehrte
  • Den Pilgertag im leichten Regen durchs Alptal und im Schnee über die Haggenegg
  • Den steilen Abstieg durch den Wald mit Blick auf den grünen Talkessel von Schwyz
  • Die Schifffahrt über den Vierwaldstättersee nach Treib
  • Einen Panoramaweg mit herrlichem Seeblick
  • Die fröhliche Stimmung in unseren Herzen
  • Den liebevollen Empfang und das feine Zmittag mit köstlichem Geisskäse und frischem Brot durch die Bauernfamilie in Emmetten
  • Die in allen Hotels und Gasthöfen erlebte sehr angenehme Gastfreundschaft
  • Das Mitfühlen mit den aktuellen Problemen dieser Betriebe
  • Den Gepäck- und wenn nötig Personentransport und die umsichtige Betreuung durch Christoph
  • Das gemeinsame Erleben der Pilgertage und die Geborgenheit in der Pilgerschar
  • Die Gespräche über Gott und die Welt an den Vierertischen des Abends
  • Die neblige mystische Stimmung am letzten Pilgertag passend zum Besuch im Flüeli-Ranft
  • Die Segnungsfeier in der Kapelle des Bruder Klaus zum Abschluss unserer Pilgerwoche
  • Die wohlige Müdigkeit auf der Heimfahrt
  • Den Empfang am Bahnhof durch die vorzeitig heimgereisten Pia, Annkatrin, Ruth und Lisbeth
  • Die grosse Vorfreude auf die nächsten Pilgertage wo auch immer sie uns hinführen
  • Noch so viel Schönes. Wenn ich etwas vergessen habe, so gehört es auch dazu

Ganz herzlichen Dank an euch alle.
Jedes hat seinen Platz und seine besondere Aufgabe entsprechend seiner Gaben in der Pilgerschar.
Es war schön mit euch, es war wohltuend, wir waren stets behütet und wurden reich gesegnet.

Herzlichen ❤ Dank 🌻🌼🌷 für alles Vorbereiten, Mittragen und einfach Dasein.

Für die Pilgerschar
Hanspi Moser
Pilgerwoche Seuzach 2021
27.05.2021
11 Bilder