Konzert mit Fabio Di Càsola und dem Schweizer Oktett | Zertifikat + Maske

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Do. 23.12.2021, 19.00 bis 20.30 Uhr
Ref. Kirche, Bergstrasse 8, 8548 Ellikon a.d. Thur
Nachbarschaft – Musikalische Einstimmung auf die Festtage
Das traditionelle Weihnachtskonzert, dieses Jahr mit dem Schweizer Oktett und Fabio Di Càsola.
PROGRAMM:
[1] JACQUES OFFENBACH | 1819-1880 | Ouverture La vie parisienne | Arrangement Hans Hoerni

[2] CLAUDE DEBUSSY | 1862-1918 | Petite suite: en bateau - cortège - minuetto - moderato - ballet allegro giusto | Arrangement Paul Scharf

[3] FRANZ SCHUBERT | 1797-1828 | Deutsche Tänze op. 33 | Arrangement Florian Walser

[4] CLAUDE DEBUSSY | 1862-1918 | Fêtes | Arrangement Paul Scharf

[5] WOLFGANG AMADEUS MOZART | 1756-1791 | Symphonie Nr. 40 in g moll: molto allegro – andante - minuetto allegretto – finale | Arrangement Florian Walser

Das SCHWEIZER OKTETT: acht junge Musiker finden 1990 im Musikstudium zusammen, um mit Schuberts D 803-Juwel zu konzertieren, der Anfang des gemeinsamen Wegs.
Über die rare Originalliteratur hinaus arrangieren sie ihr eigenes Repertoire - Kammermusik ohne Grenzen. Der neue, unverwechselbare Klang setzt Akzente in der Klassik, sucht ‹heimwärts› nach Schweizer Wurzeln, schlägt Brücken wie z.B. ‹à Paris› zum französischen Chanson. Unter diesem Spannungsbogen gestaltet das Ensemble seine Auftritte, in sich auffächernden Besetzungen vom Solo bis zum Kammerorchester.

Aus den Studierenden sind arrivierte BerufsmusikerInnen geworden, Mitglieder der größten Schweizer Orchester und Dozenten an den wichtigsten Ausbildungsinstituten, die die ansteckende Begeisterung für ihr heutiges CH8 durch unerhörte Spielfreude beim Publikum entfachen.
In jüngster Vergangenheit hat sich – neben Hans Hoerni – v.a. Paul Scharf als „Haus-Arrangeur“ profiliert in exquisiten Programmzusammenstellungen wie ‹Klangwelten: Steckbrief Wagner-Debussy›, Schuberts ‹Lebensstürmen› oder ‹Shakespeare› (siehe www.schweizeroktett.ch).

«NACHBARSCHAFT»
Mit der fulminanten Ouvertüre aus J. Offenbachs erfolgreichen komischen Operette: „La vie parisienne“ von 1866 eröffnet das Schweizer Oktett sein vorweihnachtliches Adventsprogramm.

„La vie parisienne“ bezw. die Freizeitvergnügungen des Pariser Lebens scheinen sich auch rund 20 Jahre später in Claude Debussys poetischer „Petite Suite“ von 1889 widerzuspiegeln. Seit der Erfindung der Eisenbahn gehörte der sommerliche Ausflug in die Nachbarschaft, die Seine-Vorstädte Asnières und Bougival, zum festen Freizeitprogramm der Pariser Bevölkerung. Rudern und Badesport, Trinken und Tanzen füllten die Wochenenden aus und erlaubten den Stress geplagten Städtern, sich in eine heile, naturverbundene Welt zurückzuversetzen. Die impressionistischen Maler dieser Zeit hielten diese Szenen in ihren Bildern fest, wie auch der Komponist Claude Debussy. So beginnt seine zauberhafte Suite „En bateau“, im Boot, über dem sanften, an Monets Bilder erinnernden Wellenschlag des Flusses, bildhaft genial in Töne gesetzt. Der „Cortège“ (Aufzug) und das „Menuet“ lenken den Blick in die Vergangenheit der galanten Hoffeste zur Zeit der Frühklassik, während der letzte Satz „Ballet“ dann wieder zur Gegenwart und ihren Walzern zurückkehrt. Zum Thema Walzer macht das Schweizer Oktett auch Station in Wien, wo Schubert seine geselligen Unterhaltungsabende gab, die sogenannten Schubertiaden. Die dort aufgeführten „Deutschen Tänze“ von Schubert sind, wie Debussys Suite ebenfalls, Unterhaltungsstücke mit ganz eigenem Tiefgang. Ebenso sind beides ursprünglich Klavierstücke, die für die Oktettbesetzung „vergrößert“, also klanglich aufgefächert sind. Das Programm des Schweizer Oktetts besteht ausnahmslos aus Arrangements, die eigens von Florian Walser, Hans Hoerni und Paul Scharf für diese Formation geschrieben wurden. Für Debussys orchestrales Feuerwerk, die „Fêtes“ aus den Nocturnes und Mozarts Spätwerk, die „g-Moll Sinfonie“ verwandelt sich das Oktett dann wiederum in ein effektvolles Orchester. Typisch für das Schweizer Oktett verführt dieses Adventsprogramm den Hörer in die Vielfalt der Gattungen und ihrer Ausdruckswelten und offenbart ihm die schier unbegrenzten Möglichkeiten des kreativen Arrangements.

Bitte beachten Sie die Zertifikatspflicht plus Maske für diesen Anlass. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte des Abends ist für die KünstlerInnen bestimmt.

» Flyer zum Anlass
Anmeldung Im Sekretariat der Kirchgemeinde jeweils Vormittags oder via untenstehendem Formular bis am Di, 21. Dezember 2021.
Kontakt: Pfr. Christoph T. Waldmeier

Anmeldung Adventskonzert 23.12.2021

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